medienperformance shoppingcenter Essen
In dem Workshopprojekt: "ICH UND ES"untersuchen wir in einer Medienperformance, wie wir unsere reale Umgebung mit Hilfe der virtuellen Möglichkeiten positiv bzw. indentitätsstifentend, beeinflussen können. Wo bieten sich künstlerische Chancen?
Ausgangspunkt unseres urbanen Experiment bildet das neugebaute architektonisch dominante Shoppingcenter am Limbecker Platz mitten in der Essener Fußgängerzone.
Gerade in Krisenzeiten, wenn der Konsum künstlich angeregt wird, wird an der Wertschätzung des Käuflichen ungebrochen festgehalten. Die Sehnsucht nach Konsum, das ist auch die Hoffnung auf bessere Zeiten.

QR-Code als Grafitti
Der QR-Code ist ein zweidimensionaler immer quadratischer Code, der sich
aus vielen Punkten (Bits) und Orientierungs-Markierungen zu, sammensetzt.
Alle Daten sind auf dem kompletten Quadrat, senkrecht und waagerecht
untergebracht. Die Buchstaben „QR“ stehen für die englischen Worte „quick
response“. Entwickelt, um möglichst schnell, viele Daten elektronisch lesbar
zu machen. In einem QR-Code lassen sich alle Inhalte nach Belieben ablegen.
Egal ob es sich um einfache Texte, Zahlenreihen, Visitenkarten, Telefonnummern,
SMS-Nachrichten, Namen oder Webadressen handelt. Scannt man diese
mit dem Handy, wird man zum Beispiel auf Webseiten geleitet, die weitere
Informationen zu den beworbenen Waren oder zu den Artikeln beinhalten.
RÄUME
Das Shoppingcenter gilt als Treffpunkt . Man verabredet sich, schlendert, konsumiert und fühlt sich wohl in dieser zielgesetzten Umgebung.
Genau an dieser Schnittstelle setzt das Konzept von „ICH UND ES an. Es fordert Euch auf, Stellung zu beziehen. Angedacht ist die Platzierung von QR-Code in dem Shoppingcenter. Eine aktive Auseinandersetzung mit dem Ort, des eigenen Konsumverhaltens bis hin zur Frage: Wer bin ich?


SHOPPINCENTER
ALS OASE
In den Städten der Welt gewinnt das so genannte oft an die Peripherie verbannte Shoppingcenter, immer mehr an Einfluss und verändert auf dramatische Weise, die Innenstädte in leere Geisterstädte. Die Stadt Essen steuerte diesem Effekt entgegen, indem sie das gerade fertig gestellte Shoppingcenter als organischen Koloss mitten in die lebendige Fußgängerzone platzierten. Auch hier versucht sich das Shoppingcenter teils mit Events als sicheren Ort zur Erfüllung von kaufbaren Träumen. Als Oase und Treffpunkt des Konsums mit der seichten Befriedigung von käuflichen und kulinarischen Bedürfnissen. Dabei bleiben nicht nur die Regengüsse oder die schlechten Seiten und Gesichter der Gesellschaft, diskret von Sicherheitsbeamten außerhalb der Eingangsschleuse. Eine heile, kaufbare Welt. Konzeptuell orientiert sich das neue Shoppingcenter an den Klang von Metropolen. Paris, Amsterdam, Rom wurden in einer postmodernen Adaption attrappenhaften Version in das Center hineingezwängt.

In dem Workshopprojekt: "ICH UND ES"untersuchen wir in einer Medienperformance, wie wir unsere reale Umgebung mit Hilfe der virtuellen Möglichkeiten positiv bzw. indentitätsstifentend, beeinflussen können. Wo bieten sich künstlerische Chancen?
Ausgangspunkt unseres urbanen Experiment bildet das neugebaute architektonisch dominante Shoppingcenter am Limbecker Platz mitten in der Essener Fußgängerzone.
Gerade in Krisenzeiten, wenn der Konsum künstlich angeregt wird, wird an der Wertschätzung des Käuflichen ungebrochen festgehalten. Die Sehnsucht nach Konsum, das ist auch die Hoffnung auf bessere Zeiten.
QR-Code als Grafitti
Der QR-Code ist ein zweidimensionaler immer quadratischer Code, der sich
aus vielen Punkten (Bits) und Orientierungs-Markierungen zu, sammensetzt.
Alle Daten sind auf dem kompletten Quadrat, senkrecht und waagerecht
untergebracht. Die Buchstaben „QR“ stehen für die englischen Worte „quick
response“. Entwickelt, um möglichst schnell, viele Daten elektronisch lesbar
zu machen. In einem QR-Code lassen sich alle Inhalte nach Belieben ablegen.
Egal ob es sich um einfache Texte, Zahlenreihen, Visitenkarten, Telefonnummern,
SMS-Nachrichten, Namen oder Webadressen handelt. Scannt man diese
mit dem Handy, wird man zum Beispiel auf Webseiten geleitet, die weitere
Informationen zu den beworbenen Waren oder zu den Artikeln beinhalten.
RÄUME
Das Shoppingcenter gilt als Treffpunkt . Man verabredet sich, schlendert, konsumiert und fühlt sich wohl in dieser zielgesetzten Umgebung.


SHOPPINCENTER
ALS OASE
In den Städten der Welt gewinnt das so genannte oft an die Peripherie verbannte Shoppingcenter, immer mehr an Einfluss und verändert auf dramatische Weise, die Innenstädte in leere Geisterstädte. Die Stadt Essen steuerte diesem Effekt entgegen, indem sie das gerade fertig gestellte Shoppingcenter als organischen Koloss mitten in die lebendige Fußgängerzone platzierten. Auch hier versucht sich das Shoppingcenter teils mit Events als sicheren Ort zur Erfüllung von kaufbaren Träumen. Als Oase und Treffpunkt des Konsums mit der seichten Befriedigung von käuflichen und kulinarischen Bedürfnissen. Dabei bleiben nicht nur die Regengüsse oder die schlechten Seiten und Gesichter der Gesellschaft, diskret von Sicherheitsbeamten außerhalb der Eingangsschleuse. Eine heile, kaufbare Welt. Konzeptuell orientiert sich das neue Shoppingcenter an den Klang von Metropolen. Paris, Amsterdam, Rom wurden in einer postmodernen Adaption attrappenhaften Version in das Center hineingezwängt.

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